ARCHIV

AUFSUCHENDE KULTURARBEIT
ORTSBEZOGENE KUNST
PARTIZIPATIVE TANZ- UND CHOREORAFIEPROJEKTE

Am 22. Februar 2008 verfassten Lisa Lengheimer und Tanja Dinter das „manifest emmer – kunst gegen repräsentation“ und legten damit den Grundstein ihrer gemeinsamen künstlerischen Arbeit. Mit „salon emmer“ schafften sich die beiden Choreografinnen ein virtuelles künstlerisches Zuhause und lassen seither ihre Kunst unter dem Motto „zuhause sein wo immer man sich bewegt“ im realen Raum wirksam werden.

kunst gegen repräsentation – manifest emmer 22.2.2008

ganz in der tradition der situationistischen internationalen wehrt sich salon emmer gegen künstlich erzeugte, von der herrschenden kultur vorgegebene bedürfnisse und verschafft sich raum zur freien lebensgestaltung.
salon emmer sehnt sich nach dem ‚künstler*in sein‘ als lebensgefühl unabhängig von repräsentation und gefallen wollen. salon emmer schafft die möglichkeit, scheinbar nicht wertvollem raum zu geben, sehnsüchten ausdruck zu verleihen und die großen themen der menschheit zu diskutieren. salon emmer heisst: sich probieren, in mitgebrachte ideen schlüpfen, im wohnzimmer das fenster zur welt öffnen. salon emmer ist bewegung in inneren und äußeren räumen, in virtuellen und realen.

salon emmer – zu hause sein, wo immer man sich bewegt.

 

WIR SUPERHELD*INNEN Wien (2018/19)

WIR SUPERHELD*INNEN (2018/19)

Tanzprojekt mit Kindern und Jugendlichen der Ute Bock Lernbetreuung

Wieviel Superheld*in steckt in einem Kind, das sich nach traumatischen Erfahrungen wie Krieg und Flucht dem Alltag in einem fremden Land stellt. Aufführungen im öffentlichen Raum 1100 (unterstützt durch die MA17 und den Bezirk Favoriten) und im MQ anlässlich des langen Tags der Flucht in Zusammenarbeit mit der WienXtra Kinderinfo. Wir Superhelden ist ein Projekt in der Reihe BOCK AUF TANZ, eine salon emmer Kooperation mit dem Verein Flüchtlingshilfe Ute Bock.

 

GUERILLA DANCE Salzburg 2017

GUERILLA DANCE & PERFORMANCE KIT (2017)

Tanz, Performance und Urban Design zum Mitmachen
12 kostenlose Aktionskarten für den performativen Gebrauch des öffentlichen Raumes, die durch die Unterstützung des Landes Salzburg (Podium17) und des Bundeskanzleramts (Sektion Kunst und Kultur) von 18.11. bis 20.12.2017 in der Stadt Salzburg kostenlos erhältlich waren. Guerilla Dance und Performance bedeutet, mit gezielten performativen Aktionen, eine alternative Vision und Version des öffentlichen Raumes zu schaffen und andere zu einer kreativen und kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Stadt anzuregen.

 

 

 

PAST PRESENT TIMES St. Pölten (2012)

PAST PRESENT TIMES (2012)

Eine mediale performative Installation mit österreichischen Volkstänzer*innen.
Ausgangspunkt der Arbeit ist ein seit mehreren Jahren leer stehendes Kurhotel im niederösterreichischen Feichtenbach. Die begehbare Installation aus Projektionen und Live-Performance ist eine Annäherung an diesen Ort und sein Verschwinden im ¾-Takt: Auftanzen, Poschen, Drehen. Konzept, Choreografie, Film und Installation: salon emmer in Zusammenarbeit mit der Medienkünstlerin Elisabeth Wildling. Festspielhaus St. Pölten im Rahmen von Österreich tanzt.

 

TANZ COMMUNITY PIONIERINNEN

TANZ COMMUNITY PIONIERINNEN (seit 2011)

eine Tanzkompanie zum Mitmachen
PIONIERIN SEIN heißt Stellung zu beziehen in der zeitgenössischen Tanz- und Theaterwelt und mit eigenen Beinen im Proberaum und auf der Bühne zu stehen. Seit 2011 setzt sich die Kompanie Pionierinnen jedes Jahr neu zusammen und erarbeitet unter der künstlerischen Leitung von T. Dinter und L. Lengheimer oder einer Gastchoreografin eine Choreografie für den öffentlichen Raum.

 

STUDIO SALON EMMER (2011 – 2015)

DANCE DANCE REVOLUTION, Wien und Gent (2009/10)

DANCE DANCE REVOLUTION (2009/1010)

performance inviting the audience to participate in an urban choreographic game
Using the tiling of the city as dancepad the audience is encouraged to interpret an own choreography by following instructions drawn on the ground and to afterwards expand the dancepad with their own choreographic ideas. Performance in Kabelwerk Vienna and at Reverie – Hedendaags Dansfestival, Gent.

 

 

KÖNIGIN DER NACHT, Wien (2009/10)

KÖNIGIN DER NACHT (2009/10)

Tanzskizze, Kurzfilm und Installation zum Thema Anpassung und Selbstbehauptung. Aufführung für Tanz die Toleranz und Film/Installation in Kooperation mit Tanz.coop (Tanztag 2010)

 

 

 

 

KATTE – BEING AT HOME, Bangalore (2009)

KATTE – BEING AT HOME (2009)

die Ästethik der Partizipation, performativer Protest und Community Dance
Eine Reihe von Lectures, Performances und Workshops in Bangalore (Indien). die Arbeiten zu Katté entstanden im Rahmen einer Residency in der Kunstgallerie 1 Shanthiroad u.a. in Zusammenarbeit mit dem Medien-Kollektiv Maara, dem Wohn- und Schulprojekt Visthar,  und der zeitgenössischen Tanzkompanie Attakalari.
Katté means a platform around a tree in kannada. It is a forum or meetingpoint for people. It has sacred associations when you see it around a peepul-tree. It is also a place to pause and to feel at home.

GUERILLA GARDENING, Zagreb (2009)

GUERILLA GARDENING (2009)

taking the city through planting
Eine performative Protestaktion mit Seadbombs, Moos Graffiti und Rollrasen.
FAKI, Festival of Alternative Theatrical Expression, Zagreb.

 

 

 

 

WIR KARPFEN, TQW Studios Wien ( 2008)

WIR KARPFEN (2008)

Vorweihnachtlicher Ausdruckstanz in den TQW Studios Wien – ein Reenactnment zum Mitmachen
Wie fühlt sich ein Weihnachtskarpfen in der Badewanne am Vorabend zum 24.12.? Welche Illusionen und Hoffnungen darf er noch haben? Schwelgt er in Erinnerungen oder zappelt er schon in Vorfreude auf das nahende Fest? Eine Huldigung an die Community- und Ausdruckstänzerin Hilde Holger, zu Musik von Ivan Rebroff.

 

PIONIERINNEN, Tanzquartier Wien (2008)

PIONIERINNEN (2008)

30 TanzpionierInnen entdecken den modernen Ausdruckstanz für sich und ihr Publikum.
we can be heroes just for one day. though nothing will keep us together, we can beat them for ever and ever. (d. bowie)
Performance im Museumsquartier Hof im Rahmen der TQW – Veranstaltung Realadley.

 

 

 

SALON EMMER DEBUT – VIER JAHRESZEITEN (2008)

DEBUT – VIER JAHRESZEITEN (2008)

Vier Interventionen im privatem und öffentlichen Raum:
Dora Winter isst Performance
Brunftschrei
Lisa Valente tanzt Ausdruck
Gartenzwerge köpfen

 

 

 

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