SALON WER ?

salon emmer
lässt Tanz stattfinden, wo er sonst nicht hinkommt.

Seit 2008 unterrichten, choreographieren und performen Tanja Dinter und Lisa Lengheimer unter dem Namen salon emmer im In- und Ausland.

salon emmer legt seinen künstlerischen und pädagogischen Schwerpunkt auf aufsuchende Kulturarbeit, d.h. auf Choreografie, die zum Partizipieren einlädt und an Orten stattfindet, an denen Tanz sonst nicht zu sehen ist. Die Tanzprojekte zum Mitmachen richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Seit 2019 lädt salon emmer mit dem Tanzprojekt Golden Groove auch explizit Menschen über 60 Jahre zum Mittanzen ein.

salon emmer
ist der Überzeugung, dass Tanz das Potential hat,
persönliche und gesellschaftliche Veränderungen hervorzurufen.

Seit 2011 ist salon emmer unterstützt von Kulturkontakt Austria im Rahmen von Dialogveranstaltungen in Wiener Schulen vor allem im 10. Bezirk tätig. Seit 2017 engagiert sich salon emmer in Zusammenarbeit mit dem Verein Flüchtlingsprojekt Ute Bock mit Bock auf Tanz für eine Willkommenskultur des miteinander Tanzens und Lebens.

salon emmer
sind Nochnichttänzer und Tänzer,
sind geladene und Zaungäste,
bist du und ich und wir gemeinsam.

Performances und Workshops im öffentlichen Raum finden seit 2008 statt: Mit der Tanzcommunity Pionierinnen, die zuletzt mit der Performance Dances for Future beim Wir sind Wien Festival 2020 zu sehen war und mit zufälligen Mittänzer*innen und Publikum von der Straße bei künstlerischen Interventionen wie Dance Dance Revolution beim Zeitgenössischen Tanzfestival Rêverie in Gent 2010 oder Guerilla Dance in Salzburg 2017. 


salon emmer – zu Hause sein wo immer man sich bewegt.

salon emmer steht für

TANZ und PARTIZIPATIVE CHOREOGRAPHIE

Tänzerischer Ausdruck ist eine der künstlerischen Urgesten des Menschen, spielt mit vorsprachlichen Gesten, mit Bedeutungen, die eher verkörpert und gelebt werden als intellektuell verstanden. Tanz und Performance erfassen den Menschen einerseits direkt und auf emotionaler Ebene, andererseits kann über das Spiel mit Körpern in Bewegung und dazugehörigen Assoziationen, mit Distanzen und räumlichen Verschiebungen eine Vielfalt an Erinnerungen, Gedanken, Bildern, Dialogen und Zitaten im Kopf des Zuschauers erzeugt oder hervorgerufen werden. Tanz und Performance eignen sich deshalb sowohl für einen niederschwelligen Einstieg in ein künstlerisch anspruchsvolles Format als auch als Transportmittel vielschichtiger künstlerischer Anspielungen und Botschaften, die von unerfahrenen und erfahrenen Zusehern auf ganz unterschiedliche Weise rezipiert und interpretiert werden können.

AUFSUCHENDE KULTURARBEIT

bedeutet für uns neue partizipative Formate vor Ort zu entwickeln,
Kunst mit der Community für die Community zu schaffen,
und unsere Erfahrungen und Interessen als Choreographinnen zu teilen.
Wir verstehen unsere künstlerische Arbeit als kollektiven Schaffensprozess, bei dem das Erleben von Tanz und Performance im Mittelpunkt steht. Wir wollen mit unseren künstlerischen Ideen zu den Menschen kommen, sie dort abholen, wo sie sich befinden und unsere choreographischen Entwürfe gemeinsam mit den Teilnehmer*innen weiterführen, gestalten und zur Aufführung bringen. So entsteht ein lebendiger Austausch in Bezug auf zeitgenössische künstlerische und gesellschaftliche Fragestellungen, ein künstlerisches Schaffen und Wirken, das abseits klassischer Bühnenorte stattfindet und im öffentlichen Raum zum Ausdruck gebracht wird.

ORTSBEZOGENE KUNST

Wir verlassen den klassischen Proben- und Bühnenraum und bringen zeitgenössischen Tanz an Orte, an denen er für gewöhnlich nicht zu sehen ist. Der konkrete reale Ort ist dabei Inspirationsquelle, Experimentierfeld, Reibungsfläche und Handlungsspielraum für Performances, Interventionen und Installationen.
Unsere Choreographien sind keine Adaption an den öffentlichen Raum, sondern werden für diesen konzipiert. Als Arbeits- und Aufführungsplätze werden ganz bewusst Orte des alltäglichen Lebens ausgewählt und in Anspruch genommen. Mit performativen Mitteln regen wir dazu an, deren Bedeutungs- und Gebrauchszuschreibungen in Frage zu stellen, diese neu zu überdenken und zu verhandeln und ihre klar definierten Bereiche und Funktionen neu zu interpretieren.
Indem wir öffentliche Flächen auf alternative Weise nutzen und erlebbar machen, unterstreichen wir die Funktion des öffentlichen Raums als Bühne und Ort der Begegnung, Kommunikation und Interaktion.